Das neue Zeiss-Planetarium Jena
Land der Ideen
 
 

Veranstaltungskalender:
Januar 2009
Februar 2009

 

Historisches Bild vom Zeiss Planetarium in Jena
Zeiss Planetarium in Jena
Zeiss Planetarium in Jena

Unser Haus


Das neue »Wunder aus Jena« für die Lichtstadt:
All-Dome-Laser-Image-Projection (ADLIP)

Zeiss-Planetarium Jena Innen

Seit Herbst 2006 verfügt das Zeiss-Planetarium Jena über die
modernste Generation von Laserprojektoren. Mit diesen ist es möglich, bewegte Bilder auf die gesamte Kuppel mit mehr als 800 m² Fläche zu beamen. Die Teilbilder werden so ineinander geblendet, dass keine Übergänge stören. Somit entsteht der Eindruck, mitten im Geschehen zu sein.

Die Vorteile von Laser-Display-Technik sind farbintensive Bilder ohne Verzerrungen trotz der runden Kuppel. Das Kontrastverhältnis beträgt 30.000 : 1. Zum Vergleich: handelsübliche Beamer der Spitzenklasse können hier nur 1.000:1 bieten. Somit können trotz 23 Metern Kuppel-Durchmesser satte Farben projiziert werden.

ADLIP ist ein Projektionssystem von Carl Zeiss auf der Basis der Laser-Display-Technologie der JENOPTIK AG. Damit kommt wieder ein Meilenstein der Planetariumstechnik aus Jena.
Carl Zeiss liefert mit der Laserprojektion auch das bildgebende Rechnersystem »PowerDome«. Dieses System besorgt die Verzerrungskorrektur, die Aufteilung des Gesamtbildes auf die einzelnen Projektoren und die beschriebene Bildüberblendung in Echtzeit.

Das Herzstück des Planetariums bleibt der Sternenprojektor. Nur mit ihm ist es möglich, kristallscharfe Lichtpunkte zu erzeugen, die das Firmament täuschend echt abbilden.
In Verbindung mit der Ganzkuppelprojektion verfügt Jena über ein System, das in dieser Form einmalig ist.
Erleben Sie modernste Technik mit unvergleichlichen Programmen:

Willkommen im Zeiss-Planetarium Jena!


Was ist ein Planetarium?

Was erwartet Sie im Planetarium?

In einem Planetarium wird mit Hilfe eines speziellen Projektors ein künstlicher Sternhimmel an eine Innenkuppel projiziert, deren Größe hier im Jenaer Planetarium 23 Meter im Durchmesser beträgt.
Auf einer Gesamtprojektionsfläche von 1.000 m² sehen sie die Bewegung der Gestirne vollkommen unabhängig von Zeit und Witterung.
In unseren Vorführungen werden die Erläuterungen zum Sternhimmel ergänzt durch Dia-, Video- und Laserprojektionen. Neben Bildungsprogrammen für Erwachsene und Kinder können sie Unterhaltungs- und Lasershows multimedial erleben.

Unsere Vorführungen – Programme von ca. 1 Stunde Dauer – laufen täglich entsprechend den Vorführungsterminen (ähnlich einem Kino!).

Ein Planetarium ist kein Museum und keine Sternwarte, das heißt Sternbeobachtung durch ein Fernrohr ist bei uns nicht möglich.


Historisches

Optisches Museum in Jena

Die Projektidee zur Darstellung der natürlichen Himmelsvorgänge für ein breites Publikum geht auf das Jahr 1913 zurück. Oskar von Miller (1855 – 1934), auf dessen Anregung das Deutsche Museum München eingerichtet worden war, konnte die Firma Carl Zeiss Jena für die Erfindung und Entwicklung des ersten Projektionsplanetariums für das Deutsche Museum München gewinnen und fand in Prof. Walther Bauersfeld (1879 – 1959), damals bereits seit einigen Jahren Mitglied der Carl-Zeiss-Geschäftsleitung, einen aufgeschlossenen, kooperativen Partner.

Mehr erfahren Sie auch imHandOptischen Museum der Ernst-Abbe-Stiftung in Jena, Carl-Zeiß-Platz 12.


Technik

Seit der Eröffnung bis in die Gegenwart des Zeiss-Planetariums spiegelt sich die Entwicklung der Planetariumstechnik in insgesamt vier Generationen von Sternenprojektoren:

18. Juli 1926 bis Januar 1969 Modell II
27. April 1969 bis 30. November 1983 Typ 23/7
1. Dezember 1985 bis 30. Juni 1996 ZGP »Cosmorama« seit
19. November 1996 Modell VIII »Universarium«
Oktober 2006 All-Dome-Laser-Image-Projection (ADLIP)

Bei der umfangreichen Rekonstruktion zwischen Ende 1983 und Ende 1985 wurde das Zeiss-Planetarium nicht nur technisch modernisiert, sondern auch baulich erweitert.

Der in dieser Zeit installierte Hauptprojektor vom Typ »Cosmorama«, wie seine beiden Vorgänger und sein Nachfolger in den Jenaer Zeiss-Werken entwickelt und gebaut, dokumentiert heute als technisches Denkmal in Jenas Goethe-Galerie wichtige Entwicklungslinien der Stadt als Hochburg der optischen Industrie sowie den Werdegang der Firma Carl Zeiss im Zusammenhang mit der Entwicklung der Planetariumstechnik.

Wichtigster Bestandteil einer neuerlichen, sehr umfangreichen Modernisierung, die verschiedene technische Bereiche betraf, ist der Sternprojektor Modell VIII »Universarium«, der sich seit dem Spätherbst 1996 als dominantes technisches Detail im Kuppelsaal des Zeiss-Planetariums erhebt. Dessen ausgeklügelte, am gewachsenen Anspruch orientierte Technik verzichtet auf die bislang praktizierte mechanische Getriebeform für die Planetenbewegungen. »Universarium« ist der erste digital gesteuerte und mit Lichtleitfasern arbeitende Sternprojektor, der eine gänzlich neue technische Dimension eröffnet. Elektronische Schrittmotoren steuern die Bewegungen, gestatten die Darstellung von verschiedenen Konstellationen der Himmelskörper und ermöglichen die denkbar größten Zeitsprünge binnen weniger Sekunden. Vergleichbar problemlos ist es mit »Universarium«, die Betrachterposition zu wechseln, z. B. Venus oder Jupiter als optische Ausgangspunkte zu wählen oder das Sonnensystem virtuell sogar gänzlich zu verlassen. Dias, Video, Panoramen oder All-Sky-Abbildungen können gemeinsam an die Kuppel projiziert werden, ohne daß eine Lichtschwäche in der Sterndarstellung zu verzeichnen wäre. Die Lichtfaseroptik ermöglicht eine Vergrößerung der Sternhelligkeit bis um das Hundertfache bei gleichzeitiger Verringerung der Sternscheibchendurchmesser, und das bewirkt einen naturnahen Strahlungseffekt. Ein leistungsfähiges Anlagenensemble aus zusätzlichen Dia- und Effektprojektoren, Tontechnik, Laser-Multivisions- und Video-Großbildprojektionsanlage ergänzt das Technikpaket des Hauses.

Mehr Informationen zu ADLIP finden Sie auf den Webseiten von ZEISS …

Mehr erfahren Sie auch imHandOptischen Museum der Ernst-Abbe-Stiftung in Jena,
Carl-Zeiß-Platz 12.

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