Sternhimmel Oktober 2005
 
 

Ausführlich wird über die Erscheinungen am Sternhimmel am Dienstag, dem 11. Oktober, ab 17 Uhr in "Eingefangene Sterne - live" im Zeiss-Planetarium informiert. Wissenswertes rings um die Milchstraße komplettiert die Veranstaltung. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Ab Freitag vor jeder "EINGEFANGENE STERNE - live"-Veranstaltung gibt es eine Sendung bei Jena-TV!
(ab Fr. 7. Oktober ca. 18:20 Uhr, dann 8. und 9. Oktober in dem laufenden Programm der Jenaer Woche)
Sterne Live-Oktober 2005 ( 12 MB !), Film ab!
Die Themen:
- Neue Mars-Bilder deuten auf Veränderungen an seiner Oberfläche
- Unser modernes Bild von der Milchstraße
- "Cassini's" Vorbeiflüge an Hyperion und Tethys

In den frühen Nachtstunden zur Monatsmitte dokumentiert der Sternhimmel den vollzogenen Abschied vom Sommer, denn das prachtvolle Sommerdreieck ist bereits im Südwesten zu finden. Der Deneb im Sternbild Schwan, die Wega in der Leier - beide stehen sehr hoch - und der Atair bilden dieses gleichschenklige Dreieck, das leicht zu finden ist. Darunter schimmert die zunehmende Scheibe des Mondes - am 17. ist Vollmond.
Im Südosten stehen die leider weniger hellen Sterne des Herbstvierecks, das aus Sternen der Sternbilder Pegasus und Andromeda besteht. Im Osten strahlt der rötliche Mars, der sich seiner Oppositionsstellung am 7. November weiter nähert.

Sternhimmel größer

Sternhimmel größer

Am morgendlichen Himmel zeigen sich im Süden bereits die Sterne des Wintersechsecks. In der Nähe des markanten Sternbildes der Zwillinge glänzt der ferne Ringplanet Saturn als heller Lichtpunkt. Östlich zeigt sich das ebenfalls auffällige Frühlingssternbild Löwe.

Sternhimmel größer

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Wissenswertes rings um die Milchstraße

In langen und klaren Herbst- und Winternächten schimmert quer über den Himmel das matte Band der Milchstraße. Heute wissen wir, dass es sich um den Schein der Milliarden Sterne unseres heimatlichen Sternsystems handelt - die Galaxis. Sie ist eine große Spiralgalaxie, die erstaunlicherweise einen zentralen Balken aus alten Sternen aufweist.

Griechische Mythologie

Den griechischen Helden Herakles finden man als Sternbild Herkules. Der Herkunft nach war Herakles sterblich. Er entsprang einer Verführung durch Zeus und zwar einer trickreichen und ziemlich hinterhältigen. Denn er umwarb die schöne Königstochter Alkmene in der Gestalt ihres eigenen Gatten Amphitryon, der sich für sie im Kampf befand. Zeus ließ ihn durch den findigen Gott Hermes auf den Olymp bringen. Der sollte betrogene Zeus' Gattin Hera überlisten, um Herakles von der göttlichen, kraftbringenden Muttermilch kosten zu lassen. Aber Hera erwachte und stieß Herakles weg. So verspritzte die Muttermilch über den Sternhimmel und wurde das Band der Milchstraße - der Galaxis, Oberbegriff für alle Sternsysteme ist Galaxie.

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"AstroViewer" - Planetarium-Applet - eine Sternenkarte

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