Sternhimmel August 2006
 
 

Ausführlich über das aktuelle Himmelsgeschehen wird am Dienstag, dem 15. August, im Zeiss-Planetarium berichtet, Beginn 17 Uhr! Dazu gibt es wissenswertes rings um das Sternbild des Monats, den Schwan.

In der Abenddämmerung strahlt im Westen der Jupiter. Die Hochsommernächte werden vom Sommerdreieck beherrscht. Hoch im Süden funkeln mit Deneb im Schwan und Wega in der Leier zwei der hellsten Sterne am irdischen Himmel. Unter ihnen vollendet der Atair im Adler das prachtvolle Dreieck. Das Sternbild Schwan ist auch als Kreuz des Nordens gut zu finden, die Figur des Adlers darunter ist dagegen kaum auszumachen. In einer ganz klaren Nacht kann man sich trotzdem vorstellen, wie beide Vögel mit ausgebreiteten Schwingen über das matt schimmernde Band der Milchstraße zu gleiten scheinen.

Sternhimmel größer

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Wissenswertes rings um den Schwan

Aus der griechischen Mythologie ist die Affäre des Göttervaters Zeus mit der schönen Leda bekannt. Um sie verführen zu können hatte er sich in einen Schwan verwandelt. Dieses Sternbild beherbergt eine gewaltige diffuse und leuchtende Gaswolke, die durch vorgelagerte Dunkelwolken in einzelne helle Gebiete aufgeteilt ist. Das Bekannteste hat eine markante Form, die erstaunlicherweise den Konturen des Nordamerikanischen Kontinents entspricht - NGC 7000 "Nordamerika Nebel", entdeckt 1890 von Max Wolf.

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